- Rathaus & Politik
- Leben in Eppstein
- Kultur & Tourismus
- Wirtschaft
Wirelane ist mit rund 5.500 Ladepunkten bundesweit größter Anbieter in diesem Segment. Um die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Wirelane zu vertiefen, besuchte Bürgermeister Alexander Simon den Stammsitz in München. Im persönlichen Austausch wurden die bisherigen Fortschritte und die nächsten Schritte für zusätzliche Lademöglichkeiten im Eppsteiner Stadtgebiet besprochen. Der Besuch stärkte den direkten Kontakt und unterstrich das gemeinsame Anliegen, den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zur Elektromobilität im Alltag zu erleichtern.
Ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit ist bereits sichtbar: Am Sportplatz auf dem Areal Embsmühle in Vockenhausen hat Wirelane Ende 2025 eine Schnellladestation mit zwei öffentlich zugänglichen Ladepunkten in Betrieb genommen. Die baulichen Voraussetzungen dafür waren schon bei der Erschließung des Areals vorbereitet worden. Damit wurde das öffentliche Ladeangebot um eine weitere leistungsfähige Station ergänzt. Als nächster Standort soll der Stadtbahnhof Eppstein baulich umgesetzt werden. Auf der öffentlichen Parkplatzanlage im vorderen Bereich sind zwei weitere Ladepunkte vorgesehen, die Wirelane errichten und betreiben wird. Der entsprechende Vertrag ist bereits abgeschlossen. Durch die Anbindung an den Schienenpersonennahverkehr bietet der Stadtbahnhof gute Voraussetzungen, um das Laden von Elektrofahrzeugen mit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu verbinden. Die Stadt wird dort auch eine Entsiegelungsmaßnahme durchführen und mit diesen Erkenntnissen und Erfahrungen die Idee bei weiteren Standorten testen.
Auch über diesen Standort hinaus gehen die Vorbereitungen weiter. Die Stadt hat mit dem zuständigen Fachbereich weitere mögliche Standorte ins Auge gefasst und mit Wirelane besprochen. Bei der weiteren Prüfung stehen der örtliche Bedarf und die technischen Voraussetzungen im Mittelpunkt. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist zugleich eine wichtige Aufgabe im Klimaschutzkonzept der Stadt Eppstein. Mittelfristig möchte die Stadt in allen fünf Stadtteilen ein bedarfsgerechtes öffentliches Ladeangebot ermöglichen. Dafür kommen insbesondere zentrale Parkplätze, Bahnhöfe, Bürgerhäuser sowie Sport- und Freizeitanlagen in Betracht. In der Projektierungsphase befinden sich zwei Ladepunkte in der Rossertstraße in Höhe der Wooganlage unterhalb von Burg Eppstein und zwei weitere Ladepunkte in der Bahnstraße in Niederjosbach im Nahbereich des Regiomaten.