Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen


Vor dem Eppsteiner Rathaus in Vockenhausen haben Sabine Bergold, erste Stadträtin, Ilona Scherer, die interne Frauenbeauftragte der Stadt Eppstein, und Stadträtin Gabriele Sutor, die externe Gleichstellungsbeauftragte Eppsteins morgens die Fahne von Terre des Femmes gehisst. 

„Frei Leben ohne Gewalt“, die  bundesweit vor vielen öffentlichen Gebäuden jedes Jahr im November weht. Wie im vergangenen Jahr fand dies, bedingt durch Corona, im kleinen Kreis statt. 

Home-Office und Isolation erhöht die Gefahr für Frauen - das belegen die steigenden Zahlen der Beratungsstelle in Hofheim. „Eppstein sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen.“ symbolisiert die Fahne ebenso wie die Aktion der Frauen des Zonta-Clubs, an denen sich die Stadt beteiligt. Diese Organisation lässt weltweit Gebäude orange anstrahlen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Deshalb leuchteten der Eppsteiner Kaisertempel und auch das Rathaus in Eppstein-Vockenhausen am 25. November Abends in Orange. "Die Farbe orange solle eine hellere Zukunft frei von Gewalt symbolisieren", so Erste Stadträtin Sabine Bergold. 

Noch immer sei Gewalt gegen Mädchen und Frauen weltweit eine der am weitest verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. „Sie findet auch mitten unter uns statt“, sagt Bergold. Daher solle der 25. November, der internationale Tag zur Ächtung der Gewalt an Frauen, den Betroffenen Mut machen, sich an Hilfetelefone oder Beratungsstellen zu wenden.