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Sehr geehrte Damen und Herren,
heute konstituiert sich der Magistrat unserer Burgstadt Eppstein für die Wahlperiode 2026 bis 2031. Dieses Zusammentreten markiert den Beginn einer neuen Amtszeit und zugleich die Fortsetzung einer wichtigen Verantwortung für unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Wahlen bedeuten immer Veränderung. Sie bringen neue Mehrheiten, neue Perspektiven und neue Personen in Verantwortung. Gleichzeitig bedeuten sie Abschied und Dank an diejenigen, die über viele Jahre hinweg bereit waren, Zeit, Kraft und Erfahrung in den Dienst unserer Stadt zu stellen.
Heute haben wir bewusst noch einmal die vier Mitglieder des Magistrates eingeladen, die aus diesem Gremium ausgeschieden sind. Der Staffelstab wird sozusagen übergeben. Es sind: Gabriele Sutor, Elmar Alhäuser, Oskar Behrend und Dr. Dieter Falk. Sie haben Verantwortung übernommen, Entscheidungen mitgetragen und die Entwicklung unserer Stadt mitgestaltet. Dafür gilt Ihnen unser aufrichtiger Dank. Eine offizielle Verabschiedung ist das heute nicht, das wird im Rahmen der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erfolgen. Kommunalpolitik geschieht häufig nicht im Rampenlicht. Viele Entscheidungen werden sachlich, oft detailreich und manchmal auch mühsam vorbereitet und getroffen. Gerade die Arbeit im Magistrat verlangt Verlässlichkeit, Geduld und Verantwortungsbewusstsein. Diese Verantwortung haben die ausgeschiedenen Mitglieder übernommen: oftmals neben Beruf, Familie und persönlichen Verpflichtungen.
Gleichzeitig begrüßen wir heute vier neue Stadträtinnen und Stadträte, die erstmals in den Magistrat gewählt worden sind, nämlich Wolf-Christoph Lenz, Reinhardt Taube, Ralf Deilmann und Dr. Franz Lindenberg. Ihnen, aber selbstverständlich auch den sechs Stadträten, die bereits in der Vergangenheit mit dabei waren und wiedergewählt wurden, nämlich Berthold Gruber, Josef Bähner, Reiner Morgenstern, Thomas Dürrich, Jörg Huppertz und Dr. Malke Lütgens, gratulieren Frau Erste Stadträtin Andrea Sehr und ich herzlich zur Wahl. Wir wünschen Ihnen allen für Ihre Aufgabe eine glückliche Hand, gute Entscheidungen und stets den Blick für das Wohl unserer Stadtgemeinschaft.
Das Amt als ehrenamtlicher Stadtrat ist ein besonderes Amt. Sie werden als Ehrenbeamte auf Zeit tätig. Damit verbindet sich nicht nur ein Titel, sondern eine klare Verpflichtung gegenüber Recht, Gemeinwohl und unserer kommunalen Selbstverwaltung. Der Magistrat trägt Verantwortung für die laufende Verwaltung der Stadt, für Personalentscheidungen, für Bausachen, für Vergaben und zahlreiche Verfahrensfragen. Viele Vorlagen verbleiben im Magistrat und gelangen gar nicht erst in die öffentliche politische Debatte. Gerade deshalb ist diese Arbeit so wichtig.
Der Magistrat ist eben nicht die „große Politik“. Er ist das Organ des täglichen Funktionierens unserer Heimatstadt. Hier geht es um Organisation, Verlässlichkeit und das gute Zusammenwirken aller Beteiligten. Hier geht es darum, dass Verwaltung funktioniert, Entscheidungen vorbereitet werden und unsere örtliche Gemeinschaft zusammenhält. Dabei möchte ich ausdrücklich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Verwaltung danken: den Stabsbereichen ebenso wie den Fachbereichen. Die Arbeit des Magistrats wäre ohne ihre Kompetenz, ihre sorgfältige Vorbereitung und ihre tägliche Einsatzbereitschaft nicht möglich. Verwaltung und Magistrat arbeiten Hand in Hand für unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Dafür danken wir ich Ihnen allen sehr herzlich.
Ich wünsche uns allen für die kommende Wahlperiode eine gute, sachorientierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit, zwischen Hauptamt und Ehrenamt, zwischen Magistrat und Verwaltung und auch untereinander. Lassen Sie uns die kommenden Jahre mit gegenseitigem Respekt, Offenheit und dem gemeinsamen Ziel gestalten, unsere Stadt weiter gut voranzubringen. Vielen Dank – und auf eine gute Zusammenarbeit.