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(06198) 577 3723


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Burgmuseum

Die über 1000-jährige Geschichte der Burg erschließt sich im Burgmuseum

Die Zeitreise führt von der Ritterrüstung bis zur romantischen Ruinenbegeisterung. So ist Burg Eppstein Bildungs- und Erlebnisort zugleich.
Das Zusammenspiel von Ausstellung, praktischer Darstellung und multimedialer Rekonstruktion gehört zum Konzept des Eppsteiner Stadt- und Burgmuseums. So bietet das Museum einen Multimedia-Guide für die Entdeckung der Burg an
Tablet-PC mit dem Grundriss der Burg. Foto: Büro für Burgenfoschung/Reunion media.
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Mit dem Multimedia-Guide lässt sich die Burg Eppstein entdecken.

, lässt virtuelle Rekonstruktionen der Burg erstellen und verpackt historische Themen mit Darstellungen durch die Ritter von Eppstein
Ritter von Eppstein beim Aktionstag. Foto: J. Buchenau.
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Die Ritter von Eppstein in Aktion

oder die Eppsteiner Burgschauspieler
Eppsteiner Burgschauspieler beim Denkmaltag 2011.
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Die Eppsteiner Burgschauspieler stellen Alexandre Dumas' Albine von Eppstein dar.

.
Die erhaltene Kirche ist heute Sitz des Stadt. und Burgmuseums.
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Das Burgmuseum in der ehemaligen Kirche auf der Epspteiner Burg


Seit 1926 befindet sich das Museum, gegründet 1908, in der einzigen voll erhaltenen Baugruppe von Burg Eppstein. An das Hauptgebäude, einen herrschaftlichen Wohnbau gegen 1300, stößt im Winkel ein Wirtschafts- und Wohngebäude von etwa 1400. 1995 – 1998 wurde die Gruppe saniert, 1998 – 2002 die Dauerausstellung im Hauptbau gänzlich neu gestaltet.

Im Erdgeschoss wird die unzerstörte, mehrfach umgebaute Burg vom 10. Jahrhundert bis 1802 dargestellt.
Innenansicht des Burgmuseums.
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m Burgmuseum ist die Geschichte der Burg anschaulich aufbereitet.

Archäologische Funde aus dem Burggelände, Modelle – hier der aufgeschnittene Bergfried um 1500 – sowie Erklärungstafeln mit Bildern und Dokumenten greifen ineinander. Sie vermitteln eine Vorstellung von der einstigen Aufgabe und Baugestaltung der Burg. Sie war gleichzeitig Herrschaftsmittelpunkt, Adelswohnsitz, Militäranlage und Machtsymbol.
Themengruppen wie die zur Ernährung der Burgbewohner veranschaulichen den Alltag auf der Burg.
Küchenausstattung auf der Burg.
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Den Alltag auf der Burg spiegeln archäologische Funde wie Kochgeschirr wider.

Dabei spannt sich der Zeitrahmen über die gesamte Dauer, in der die Burg bewohnt war, also vom Hochmittelalter bis um 1800.
Zum Alltag gehört auch die Schilderung der Arbeit des Burgpersonals in Verwaltung, Wirtschaft und Haushandwerk, der Lebensweise an Werk- und Feiertagen und der Wohnverhältnisse. An erhöhten herrschaftlichen Wohnkomfort erinnern Fußbodenfliesen und Wandputzfragmente.
Natürlich zeigt das Museum auch, mit welchen Bauten, Waffen und Verteidigern sich die Burg gegen militärische Angriffe wehrte.
Waffenfunde auf der Burg Eppstein. Die Ritterrüstung ist neuzeitlich.
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Die Ritterrüstung darf im Museum nicht fehlen.

Um das auffälligste Schaustück in einer Themennische, eine historische Ritterrüstung, gruppieren sich Funde von Angriffs- und Schutzwaffen aus Mittelalter und früher Neuzeit.
Das Große Burgmodell um 1750
Sah mag die Burg um 1750 ausgesehen haben.
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Modell der Burg um 1750.

gibt ein eindrucksvolles Bild von der Spätzeit der imposanten Anlage über der Eppsteiner Altstadt. eine weitere Vertiefung bieten die Informationen über die Menschen, die hier lebten, von der Burgherrenfamilie über die Amtsträger bis zum Küchenpersonal.
Seit 1600 wurde das heutige Museumsgebäude zu einem Gotteshaus der katholischen Kirchengemeinde umgebaut. Erst 1903 zog sie in eine neue Kirche unten in der Stadt. An die ehemalige Nutzung erinnert noch der alte Chor, in dem der stehen gebliebene Barockaltar um weitere kirchengeschichtliche Zeugnisse ergänzt ist.
Hinter dem Chor hat sich das im Laufe der Zeit verkleinerte Backhaus erhalten.
Backofen im Burgmuseum.
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Der alte Backofen hat sich erhalten.

Im dem alten Ofen unter dem mächtigen Kamin backte das Brot für die Burgbewohner.
Im oberen Geschoss, auf der früheren Kirchenempore, werden die Schicksale der Burg in den letzten zwei Jahrhunderten präsentiert.


Dokumente und Bilder erläutern die Niederlegung ab 1804. Die pittoreske Ruine wurde ein beliebtes künstlerisches Motiv
Ausschnitt aus dem Gemälde von Peter Becker, 1896.
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Ruine Eppstein um 1896

), wie Gemälde und Graphiken, Reisebeschreibungen und Dichtungen zeigen. Den aufblühenden Fremdenverkehr vergegenwärtigen vielerlei Souvenirs.
Ein Grundriss, Dokumente und ein Modell führen vor, wie sich die bloße Ruinenbegeisterung seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts zur verantwortungsvollen Denkmalpflege wandelte. Bis heute sucht sie das Kulturdenkmal zu sichern und sein ursprüngliches Aussehen wieder verständlich zu machen. Seit 1929 gehören Burg und Museum der Stadt.

Plakat der Burgfestspiele von 1913
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Plakat der Burgfestspiele von 1913

Aus den mannigfachen Nutzungen der Burg ragen die 1913 einsetzenden Burgfestspiele hervor. Die Entwicklung dieses ältesten noch bestehenden Freilichttheaters im Rhein-Main-Gebiet spiegelt sich in Plakaten, Szenenfotos und Kostümen.

Die Veranstaltungen des Burgmuseums spannen ein Bogen von den Sonderausstellungen, den Aktionen am Denkmaltag über Erlebnisführungen bis zu der Reihe "Historisches und ein Glas Wein. Ein Abend im Museum". Für Kinder gibt es die Suche nach dem Burggespenst und
Dateianhang: 'DOCX'-Datei herunterladen (Info zu Kindergeburtstagen) Kindergeburtstage auf Burg Eppstein buchen (22KB)
Kindergeburtstage auf der Burg.
Ein Erlebnis für Kinder ist die Führung mit dem Ritter
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Kinderführung auf Burg Eppstein





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Hauptstraße 99
65817 Eppstein


Telefon: 0 61 98 - 305 0
Telefax: 0 61 98 - 305 109


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