Strukturanalyse

Beliebter Wohnstandort im Naturpark Hochtaunus

Die Stadt Eppstein liegt am nordwestlichen Rand des Main- Taunus-Kreises, ca. 15 km nordöstlich der Landeshauptstadt Wiesbaden. Aufgrund der landschaftlich überaus reizvollen Lage im Naturpark Hochtaunus und der günstigen Verkehrsanbindungen entwickelte sich die Stadt zu einem bevorzugten Wohnstandort und attraktiven Naherholungsziel.

Der nächste AutobahnanschluB (A 3 Köln-Frankfurt-Würzburg) ist ca. 5 km und der Flughafen Franfurt/Main 20 km vom Stadtzentrum entfernt. Frankfurt am Main ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch eine S-Bahnlinie mit zwei Haltepunkten direkt zu erreichen. Nach Wiesbaden besteht eine Busverbindung. Neben zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten (Burgruine, Altstadt) und kulturellen Einrichtungen (Freilichtbühne, Burgfestspiele) bietet die Stadt vielfältige Sport- und Erholungsmöglichkeiten. Eppstein verfügt über zwei Grundschulen und eine Gesamtschule. Das Kaufkraftpotential der ansässigen Bevölkerung beträgt im Jahr 2000 - 39.530 DM pro Kopf und liegt damit mehr als 31 % über dem Bundesdurchschnitt.

Stetige Bevölkerungsentwicklung

Ende 2002 hatten die fünf Stadtteile Eppsteins (Bremthal, Ehlhalten, Eppstein, Niederiosbach und Vockenhausen) zusammen 13.557 Einwohner. Dies waren gut 1.600 mehr als 1987. 1999 pendelten rund 4.200 der sozialversicherungspflichtigen Einwohner zu einer Arbeitsstätte außerhalb Eppsteins. Schwerpunkte waren dabei die Zielorte Frankfurt am Main (ca. 41 %) und Wiesbaden (ca. 8 %). Auf die Einkommensteuer entfiel zuletzt ein Anteil von 85,3 % der gesamten Steuereinnahmen. Insgesamt kann Eppstein vorwiegend als Wohnstandort bezeichnet werden.

Starker Beschäftigtenanstieg, veränderte Wirtschaftsstruktur

Mitte 1999 wurden in Eppstein knapp 2.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte verzeichnet. Dies waren 900 Beschäftigte mehr als 1987. Die prozentuale Steigerungsrate lag im Zeitraum 1987-1999 bei 75,7% und damit mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt des Main- Taunus-Kreises. Knapp zwei Drittel der Beschäftigten in Eppstein haben ihren Wohnort außerhalb der Stadt. Seit 1987 erfolgte ein starker Strukturwandel hin zum Dienstleistungssektor: Der Anteil der im Dienstleistungbereich tätigen Arbeitnehmer stieg zwischen 1987 und 1998 von knapp 50 auf 61 % an den Gesamtbeschäftigten. Gleichzeitig reduzierte sich der Beschäftigtenanteil im Produzierenden Gewerbe auf ca. 39 % (815 abhängig Beschäftigte).

Größte Arbeitgeber vor Ort sind die Stanniolfabrik Eppstein GmbH & Co. KG (u.a. Metallfolien für hochspezialisierte Anwendungen) und die Druckfarbenfabrik A.M. Ramp & Co. GmbH. Darüber hinaus sind auch die Firmen INDUREST Gesellschaft für Automation mbH, Nölpp-lnformations-Systeme GmbH (u.a. Funkuhren), Xelo AG(Hardwareentwicklung und -vertrieb) sowie einige Unternehmensberatungen zu nennen.

Gewerbeflächenpotenziale

Im Flächennutzungsplan des Umlandverbandes Frankfurt sind für Eppstein fünf gewerbliche Bauflächen mit insgesamt 18,6 ha ausgewiesen. Diese sind zum Großteil bebaut. Zusätzlich befindet sich im Stadtteil Bremthal eine 2, 1 ha große gewerbliche Reservefläche im Gewerbegebiet Guldenmühle. Diese Grundstücke sind ab 2001 bebaubar. Darüber hinaus steht der Stadt mittelfristig mit dem Gewerbegebiet II Bremthal (südlich der L 3017) eine weitere Gewerbefläche zur Verfügung. Diese Fläche hat eine Größe von ca. 4 ha und liegt verkehrsgünstig in 1,5 km Entfernung von der Autobahn A 3 Köln-Frankfurt-Würzburg.

Ansprechpartner:
Ihr Ansprechpartner für alle Fragen der Wirtschaftsförderung ist Herr Bürgermeister Peter Reus
Tel.: (06198) 305-100
Fax: (06198) 305-109