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Amerikanische Pfadfinder im Einsatz auf Burg Eppstein
Eppstein. Arbeitsprojekt in historischen Gemäuern: Neun „Boyscouts“, amerikanische Pfadfinder aus Wiesbaden, schufteten hart. Sie säuberten den Südzwinger der Eppsteiner Burg von Brombeersträuchern und Efeu.
Die Arbeit auf der Burg hatten sie und ihre vier Betreuer als gemeinnütziges Projekt ausgewählt. Auf Vermittlung von Benjamin Peschke, Vorstandsmitglied des Burgvereins und Mitglied bei den Rittern von Eppstein, wurden die Boyscouts auf die Eppsteiner Burg aufmerksam.
Im Rahmen eines „Eagle Scout“-Projektes organisierte Carl Ravensbergen als „Pack Leader“ eine Truppe von Jugendlichen, die die Grünschnittarbeiten durchführten ("Eagle Scout" ist das höchste Leistunsgabzeichen der Boyscouts). Begleitet wurden sie von Neil Ravensbergen (Resident Engineer USACE) und John Drew (Deputy Area Engineer USACE). Beide sind bei den Amerikanischen Baubehörden in Wiesbaden Erbenheim beschäftigt.
Museumsleiterin Monika Rohde-Reith vermittelte den Pfadfindern Wissenswertes zur Geschichte der Eppsteiner Burg. Überraschend kam auch Colonel Kem, der Chef der US Baubehörden in Europa (USACE = US Army Corps of Engineers ) zu Besuch, um sich vom Einsatz der amerikanischen Boyscouts persönlich zu überzeugen.
Bereits am Nachmittag hatten die Jugendlichen den 1616 angelegten Südzwinger von Gestrüpp und Dornen befreit und die Gartenabfälle sorgsam zum Abfahren im Ostaufgang gestapelt. Bürgermeister Peter Reus freute sich über die tatkräftige Unterstützung. „Eine vorbildliche Aktion, die uns Arbeit abnimmt und den Jugendlichen die Arbeit der Denkmalpflege näherbringt.“
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